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Säntis am 22.09.2016

Der letzte Säntisbesuch war im Februar 2015 mit den Kindern, gestern dann ein spontaner Ausflug unter der Woche. Der Tag begann schon mit dem üblichen Wiler Herbstwetter, d.h. Morgennebel und kühle Temperaturen. Ab Herisau wurde es sonnig und nach dem Zwischenstop im Tierwies waren wir auf der Sonnenseite des Aufstiegs unterwegs. Steinböcke gab’s auch zu sehen, Murmeltiere nicht und auf dem Gipfel war’s doch relativ voll. Aber es lohnt sich immer wieder.

Ein schneller Aufstieg bis zum Tierwies, dort ein Möhl ohne.

Ein schneller Aufstieg bis zum Tierwies, dort ein Möhl ohne.

Rückblick zu den bömmelnden Schafen am Tierwies.

Rückblick zu den bömmelnden Schafen am Tierwies.

Drum heisst das wohl Bergrücken. Später stieg dann aus den Tälern der Wasserdampf auf.

Drum heisst das wohl Bergrücken. Später stieg dann aus den Tälern der Wasserdampf auf.

Die Churfirsten und ganz klein die Steinböcke.

Die Churfirsten und ganz klein die Steinböcke.

Blick ins Tal zwischen Säntis und Churfirsten, unten Steinböcke.

Blick ins Tal zwischen Säntis und Churfirsten, unten Steinböcke.

Hinterher zuviel Sonne im Gesicht bemerkt.

Hinterher zuviel Sonne im Gesicht bemerkt.

Tatortnichtguckgründe

Offensichtlich hat der Schweizer Tatort in Deutschland schlechte Quoten, in der Schweiz allerdings sehr gute. Ich glaub aber kaum, dass es am Inhalt (Sterbehilfe) gelegen hat. Die ARD ist vielleicht nicht besonders innovativ und flexibel, aber sie könnten ja trotzdem mal ausprobieren, die Synchronisation bleiben zu lassen und dafür den Schweizer Tatort im Originalton auszustrahlen, in Zeiten des Digitalfernsehens auch gern mit Untertiteln. Der Österreicher Tatort ist sprachlich auch nicht unbedingt leicht verständlich und wird nicht synchronisiert. Die Synchronisation macht das ganze Ambiente des Films kaputt — es gibt kein Deutsch, das einen Schweizer Dialekt auch nur annähernd stimmungsadäquat wiedergeben könnte.

Temporäre Fuhrparkerweiterung

Das Liegevelo, das hier rechts zu sehen ist, dürfte jetzt von Burgdorf BE wieder in die Ostschweiz kommen, es hat wohl den dortigen Dialekt einfach nicht verstanden und mir aber dafür zu verstehen gegeben, dass es als Standort östlich von Winterthur besser finde. Passive Probefahrt schon mehrfach, z.B. im November 2015 oder im Februar 2014 und jetzt aktiv am Samstag, gestern 60 flotte Kilometer Wil-Weinfelden-Romanshorn-Rorschach und inzwischen dürfte es bald den Besitzer wechseln.

Zwischen Arbon und Rorschach

Zwischen Arbon und Rorschach

In Sulgen vor der Migros

In Sulgen vor der Migros

Was auffällt beim Fahren:

  • Die Leute halten einen für nicht normal. Das bin ich gewohnt, jetzt eben auch sichtbar. Kinder kichern und stellen lustige und ehrliche Fragen, Erwachsene erzählen irgendwas dazu, ich grinse.
  • Der Panoramablick.
  • Andere Muskelbeanspruchung. Nach 25km konnte ich beim Absteigen erstmal nur rückwärts laufen.
  • Das veränderte Geschwindigkeitsgefühl. Wo ich sonst 40 geschätzt hätte vom Wind her, waren es jetzt 60.
  • Die sehr bequeme Körperhaltung.
  • Der Panoramablick.
  • Die gute Übersicht mit Rückspiegel und, eben, siehe vorheriger und nächster Punkt.
  • Der Panoramablick.
  • Gegenstände in Hosentaschen und Jackentaschen an der Seite können und werden herausfallen beim Fahren.
  • Dass man den Hinterbauständer nicht eingeklappt hat, merkt man in der nächsten Linkskurve.
  • Rangieren im Stand ist wegen eingeschränktem Lenkwinkel schwierig. Aber macht man ja auch nicht.

Jetzt wird ein anderes Rohloff-Rad frei, nämlich das, was ich z.B. im März 2013 zum Creux Du Van (Schneegestöbertour) genutzt hab. Das Patria Terra bleibt aber, auf der oben verlinkten Novembertour letztes Jahr war das noch gar nicht geboren, wie ich grad sehe.

Abendausflug

Tagsüber ist es immer noch zu sonnig für sonnencremefreie Velotouren, drum war ich gestern erst ab 18:30 Uhr unterwegs, 43km Wil-Jonschwil-Lütisburg-(Route99)-Libingen-Dietfurt-Wil. Um die Uhrzeit war da absolut nichts los, von der wunderschönen Landschaft war aber auch nur noch eine gute Stunde was zu sehen. In Grämigen hat doch tatsächlich jemand aus einer herumstehenden Gruppe von Menschen zu mir, dem vorbeifahrenden Velofahrer, gemeint „Hey, de isch vo de Poscht! Lueg ez mol das gäle Velo!“, woraufhin ich mich nur grinsend umgedreht und den Daumen nach oben gezeigt hab. Die Dörfer sind dann schon relativ schnell sehr weit weg vom Schuss, aber das heisst ja nicht, dass kein Postauto hinfährt.

Libingen beim Eindunkeln

Libingen beim Eindunkeln

Nach Libingen gab’s noch einen Geocache und dann 20km Rückfahrt im Dunkeln. Der Edelux II braucht am Forumslader so viel Energie, dass der sich auch bei schneller Fahrt leicht entlädt. Vielleicht sollte ich da für diesen Fall noch einen Umschalter einbauen, der den Forumslader komplett aus dem Stromkreis nimmt, so dass der Edelux nur noch am Dynamo hängt.

Free-Floating E-Bike-Sharing

Tolle Anglizismen im Betreff: es geht um ein Verleihsystem für schnelle Elektroräder (mit Kennzeichen, Helm- und Versicherungspflicht), das keine fixen Stationen hat, in Zürich, betrieben von der Mobiliar. Die Velos haben GPS und Mobilfunk, können jederzeit geortet werden und sind damit eben überall in Selbstbedienung ausleihbar, wenn sie nicht grad jemand anders hat. Unter diesem Link (smide.ch) soll das System ab nächster Woche Donnerstag laufen, in Zürich mit 200 verfügbaren Rädern.
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Verkürzter Weg zum Pass

Schon im Juni wurde das revidierte/neue Bürgerrechtsgesetz verabschiedet und tritt 2018 in Kraft. Damit hab ich nur noch gute sechs Jahre bis zum Pass. Von mir aus könnten sie auch als Kriterium noch reinschreiben, dass man alle Schweizer Alpenpässe mit einem schweizerpostgelben Velo überquert haben muss, das sollte ich bis dahin geschafft haben🙂

Tonhalle-Orchester am HB

Zum Glück hab ich die NZZ vom Donnerstag doch noch gelesen, weil ich dort auf das Dankeskonzert des Tonhalle-Orchesters Zürich aufmerksam wurde, das heute 13 Uhr in der Wanner-Halle des Hauptbahnhofs Zürich stattfand. Die Spielstätte des Orchesters (die Tonhalle) wird nach den zwei Abstimmungen Anfang Juni umgebaut/saniert und für diese zwei wuchtigen „JA“-Abstimmungen hat sich das Orchester heute beim Volk bedankt. Zu hören gab es Antonín Dvořáks 8. Sinfonie, wobei prominente Gastdirigenten für den dritten Satz ans Pult durften, von denen mir bisher aber nur Stefan Gubser (alias Tatort-Kommissar Reto Flückiger) ein Begriff war. Schauspielern kann er jedenfalls deutlich besser als den Taktstock zu schwingen. Er hat einfach nur rumgerudert und das Orchester hat halt nicht hingeschaut. Ich stand praktischerweise direkt hinter den Celli und konnte die Stimme mitlesen. Zwischendurch gab es ein paar Moderationen und am nervigsten war die Kameradrohne, die im vierten Satz über der Veranstaltung schwebte. Aber viel kürzer geht’s nicht vom Zug zum Konzert und zurück🙂

Sieht noch gut spielbar aus im einzig wahren Register.

Sieht noch gut spielbar aus im einzig wahren Register.

Acht Bässe mit guter Tontrefferquote.

Acht Bässe mit guter Tontrefferquote.

Das rudernde Dirigat des Reto Flückiger.

Das rudernde Dirigat des Reto Flückiger.

Und der echte Dirigent Lionel Bringuier.

Und der echte Dirigent Lionel Bringuier.